Sonntag, 31. Januar 2016

[Rezension] War Chant 1: Sieger von Nika S. Daveron

Titel: War Chant 1 - Sieger 
Autorin: Nika S. Daveron 
Seitenzahl: 350 Seiten 
Reihe: Band 1 von 2 (?) 
Genre: Dystopie
Broschiert: 12,90 €
E-Book: 4,99 € 
Verlag: Amrûn 
ISBN: 978-3-95869-239-8
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2015 
Amazon // Verlag  

 K L A P P E N T E X T 

 Die junge Gladiatorin Harbinger lebt auf Odyssey, wo sich die Menschen nach der großen Flutkatastrophe ein neues Heim geschaffen haben. Doch die Insel ist zerfressen von Machtgier und das totalitäre System der Sieger macht den Bewohnern das Leben schwer. Unfreiwillig wird Harbinger in den erbitterten Freiheitskampf der Rebellen hineingezogen, muss aber erkennen, dass es in dieser Welt kein Gut und Böse gibt, sondern alles seine Schattenseiten hat.


  M E I N U N G 
Ich finde das Cover sehr schön gestalltet, mit dem Wasser und mit der kleinen Insel, die Odyssey darstellt. Wenn ich mich nicht täusche, dann ist das ein "Bein" und ist wahrscheinlich vom War Chant, der dem Buch seinen Namen gibt. Die Farben sind schön und hell und passen gut zusammen. Auch die Schrift passt perfekt dazu. Mich spricht das Cover persönlich sehr an. 
Ich muss gestehen, dass ich am Anfang des Buches ein paar Startschwierigkeiten hatte, mit den Namen und wie man sie ausspricht, da ich darin nicht gerade sehr gut bin. Danach allerdings fand ich schnell in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist toll, spannend und sehr gelungen. Es wird aus der Sicht von Harbinger erzählt, als Ich-Perspektive. Am Anfang lernt man alles kennen, wie alles abläuft, was es mit den komischen Namen auf sich hat und wie Odyssey so ist. Harbinger ist am Anfang des Buches ungefähr sechs und die Geschichte verläuft durch ein paar Jahre, bis Harbinger eine junge Frau ist. Man begleitet sie dabei, wie sie erwachsen wird. Obwohl sie schon am Anfang sehr reif ist. Die Entwicklung der Charaktere kann man gut beobachtet. Harbinger ist mir wirklich ans Herz gewachsen, deshalb und durch den Schreibstil habe ich mit ihr mitgefühlt. Die Idee der Geschichte finde ich sehr gut. Ich hätte mir gut vorstellen können wie Binger mit einem Speer in der Hand steht und "This is SPARTA" ruft. Es gab einige Gladiatoren die ich hasste und einige die ich mochte. Die Umsetzung ist der Autorin wirklich gut gelungen. Es gab Wendungen, die mich echt überrascht haben. 
Ich fand die Geschichte gut, auch die Liebesgeschichte fand ich super, obwohl sie doch sehr ausergewöhnlich und doch einzigartig war. Die beiden sind wirklich ein cooles Paar. Es war auch nicht zu kitschig, was mich hier auch gar nicht gestört hat. 
Und das Ende.. Ja, was soll ich dazu sagen? Zum Ende hin ist wirklich nochmal alles schief gegangen, was hätte schief gehen können. Was da passiert ist, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und ich war wirklich, wirklich, wirklich sehr überrascht. Aber ich war dann doch etwas traurig, weil ich unbedingt wissen will wie es weiter geht.

  F A Z I T 

 Eine wirklich spannende, gewaltige und interessante Dystopie, die ich jedem nur empfehlen kann. Es hat mir gut gefallen, allerdings würde ich nicht sagen, dass es mein neues Lieblingsbuch ist, deshalb bekommt es von mir auch keine 5 Sterne, sondern nur 4. Ja, da bin ich etwas pingelig. Für mich ist es definitiv eine Kaufempfehlung, aber es hat mich nicht überweltigt. Trotzdem ist es gut und hat mir auch gefallen.











 

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